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Häufig gestellte Fragen

Fairer, öffentliche rund direkter Onlinedialog zwischen Bürger und Managern - das ist für viele Neuland und das Team von managerfragen.org hat deshalb erste Fragen und Antworten zusammengetragen, die auf dem Weg immer wieder gestellt werden. Haben Sie weitere Fragen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge dazu? Dann schreiben Sie uns. Vielen Dank!

Dürfen Manager einfach so befragbar gemacht und ihre Namen im Internet veröffentlicht werden?

Unser Internetangebot soll der Information und der öffentlichen Meinungsbildung dienen. Manager wie Bürger haben dabei die Möglichkeit, das Bild der Manager in der Öffentlichkeit mitzubestimmen. Der Bürger betätigt dazu sein Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit auch dadurch, dass er dem Manager konkrete Fragen stellen und Daten zur Person erfahren kann. Ein öffentlicher Diskurs wäre aber unmöglich, wenn das Diskussionssubjekt nicht beim Namen genannt werden könnte. Die Manager und ihr Handeln stehen heute mehr denn je im Interesse der Öffentlichkeit. Wegen der großen Bedeutung der Meinungsbildung muss es daher der Manager grundsätzlich hinnehmen, dass er auf diesen Seiten mit seinem Namen, der meist ohnehin im Internetauftritt des Unternehmens oder im Handelsregister zu finden ist, erwähnt wird. Sollte im Einzelfall die Namensnennung nach einer Interessenabwägung nicht erlaubt erscheinen, werden wir dies natürlich berücksichtigen.

Welches Dialogverständnis ist Grundlage von managerfragen.org, um das Vertrauensdefizit Managern gegenüber abzubauen?

managerfragrafen.org fokussiert sich darauf, Menschen zu befähigen, in einen fairen, öffentlichen und direkten Austausch zu treten und darüber nachzudenken, einander wieder einen Vertrauensvorschuss zu gewähren. Dafür wird mit der MF'O-Kultur des Dialogs eine eigene und neue Form der regelbasierten Kommunikation genutzt – dies ist nach unserer Auffassung noch kein vertiefter Dialog, sondern ein erstes Kennenlernen und Abklopfen von Themen, Personen und Stimmungslagen. Vertiefter und eingehender Dialog kann erst im Anschluss an diese erstmalige und neue Begegnung erfolgen und wird gemeinsam mit Partnern dann angeboten, wenn Bürger oder Manager dies anlassgebunden einfordern.

Wer soll sich mit wem austauschen?

An jedem Dialog sind Menschen beteiligt. Wer sind die Akteure, die mehr Vertrauen gewinnen sollen? Warum sollen welche Zielgruppen miteinander in Dialog treten, in welcher Rolle, mit welcher Motivation und welchem Interesse? Bei managerfragen.org tauschen sich motivierte und interessierte Menschen untereinander aus – mithilfe einer neuen und regelbasierten MF'O-Kultur des Dialogs. Der Fokus in der Pilotphase auf von sich aus motivierte Zielgruppen, also Gruppen mit einem echten Bedürfnis und Freude am direkten Onlinedialog trägt diesem Ansatz Rechnung. Dies sind z.B. vorausdenkende und mutige Führungskräfte, professionelle Stakeholdergruppen rund um Wirtschaftsunternehmen, stark vernetzte digitale Natives.

Können sich Manager auf berufliche o. gesetzliche Schweigepflichten berufen?

Selbstverständlich. Aber bei Missbrauchsverdacht geben wir die Schweige-Antwort in einen Kreis von Governance-Experten und bitten um einen öffentlichen Kommentar.

Können Manager verhindern, dass sie bei uns gelistet zu werden?

Nein. Jeder Bürger kann „seinen“ Manager nominieren – und jeder nominierte Manager wird im Portal gelistet, damit ihm Fragen gestellt werden können. Wir orientieren uns dabei an den Vorgaben des BGH-Urteils zu Spickmich.de.

Überfordern wir Manager, wenn zu viele Bürgerfragen auf sie einprasseln?

Wir meinen Nein. Viele Manager arbeiten mit Steuergeldern und sollten sich künftig die Zeit nehmen, Ihr Handeln dem Steuerbürger zu erklären. Falls es doch zu Exzessen kommt, dann schalten wir ein Abstimmungs-Tool dazwischen, bei dem die Nutzer abstimmen, welche Fragen an den Manager weitergereicht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Frage intern an den sachnächsten Entscheider weiterzuleiten - sofern dieser dann unter eigenem Namen antwortet.

Was unternimmt managerfragen.org damit es nicht langweilig wird?

Drei Dinge. Wir aktivieren spannende Frager-Zielgruppen. Wir bitten Journalisten um Kommentare. Wir bitten Nutzer zu kommentieren & zu sharen. Was wir nicht tun: Wir selbst interpretieren oder werten niemals Beiträge. Das entscheidet bei uns allein der Nutzer.

Ist die Neutralität in Gefahr, wenn das Portal auch Bezahlangebote anbietet?

Nein. Weil wir niemanden an die DNA des Projekts, unsere Inhalte, heranlassen. Niemand kann mit Geld oder Einfluss auf den Frage- & Antwortprozess einwirken. Redaktionskodex, Organisationsstruktur & eine ausgewogene Gewaltenteilung sichern dies ab.

Was passiert mit den personenbezogenen Daten von Fragenstellern?

Nichts. Managerfragen.org wird den gesamten Prozess datenschutzrechtlich zertifizieren lassen. Personenbezogene Daten werden allein zur Rechtssicherheit gespeichert. Es werden keine personenscharfen Daten für Auswertungen oder sonstige Dienste nutzbar gemacht.

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